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Lyrièl-Tochter der Sterne

Lyrièl – Tochter der Sterne



Allgemeines:

Autorin: Natascha I. H. (http://love-fantasy.de.tl)

Genre: Fantasy

Seitenanzahl: ?

Bisheriger stand: ca. 187 DIN A4-Seiten

(Noch in Arbeit)



Prolog

Al Munar, Hauptstadt des Spiegelreichs


Sonnenlicht flutete durch viele kleine Ritze der gewölbten Decke des Kuppeldachs und wurde von tausenden Spiegeln reflektiert. Glitzernd und schillernd brachen sich die Strahlen an den glatten Oberflächen, und schienen ihr Licht niemals zu verlieren.

Die Lichthalle, vor etwa zweihundert Jahren von einem Mann namens Bermil errichtet, war eines der imposantesten Bauwerke, des ganzen Landes. Sie war perfekt gebaut, exakt so bemessen, dass der Raum durch die vielen Spiegelbilder noch unendlicher, noch grösser wirkte, als er es in Wirklichkeit war.

Ikovian zog sich gerne hierher zurück. Hier fühlte er sich so sicher und geborgen, wie nirgends sonst auf dieser Welt. Alles andere schien ihm völlig bedeutungslos und hässlich, im Vergleich, zu dem wunderbaren Glanz der Lichthalle.

 

Auch an diesem strahlenden Morgen, an diesem Tag des Schicksals, sass der junge Spiegelmagier wieder in der Mitte des riesigen Saals und meditierte. Ikovian liebt die Meditation, dieses Gefühl der Wärme und des Wohlbefindens, das ihn dann durchströmte. Hier, in der Lichterhalle, schienen diese Gefühle sogar noch stärker zu sein, noch wunderbarer, noch einzigartiger. Geborgen und beschützt von tausenden Spiegeln, die wie wachsame Augen auf ihn blickten.

Doch an diesem Tag geschah es anders als sonst. Plötzlich spürte Ikovian eine seltsame Präsenz. Der Spiegelmagier öffnete die Augen und blickte sich um. Doch da war nichts, obwohl da etwas hätte sein müssen. Etwas, das bei ihm grosses Unbehagen und noch grössere Angst auslöste. Er stand auf, doch nichts um ihn schien wirklich. Alles war verschwommen.

Dann, ganz plötzlich zogen seltsame, graue Schwaden in den Raum. Ein schwarzer Nebel begann langsam den Saal zu füllen. Ikovian war wie erstarrt vor Schreck, doch er begann ganz aus Gewohnheit einen magischen Schutz um seinen Köper zu legen. Wabernde Gestalten schienen sich in der Dunkelheit zu bewegen, ein wirbelnder Tanz aus Schwärze, gemacht um Angst zu verbreiten. Dann legten sich tiefschwarze Finger um seinen Hals…

Der Spiegelmagier erschrak. Wie konnten sie den Schild durchdringen? In Panik griff er danach… doch er fasste ins Leere. Sie waren verschwunden.

Ikovian wollte schreien, doch der schwarze Rauch in seiner Kehrle brannte und es gelang ihm nicht. Die Dunkelheit wurde dichter und dichter. Er glaubte Schritte zu hören. Sie kamen auf ihn zu, immer näher… er streckte Magie aus, um zu fühlen, ob dort jemand war, doch da war nichts. Auch seine Hand fasste ins Leere. Der Verzweiflung nahe, begann er zu rennen, immer weiter, und weiter, und weiter. Wo war die Spiegelwand?! Wo war die Wand!?! Erneut versuchte Ikovian zu schreien. Wieder gehorchte ihm seine Stimme nicht.

Doch er fühlte, dass da etwas war. Etwas, das ihn beobachtete. Es war versteckt im Nebel. Er stürzte sich nach vorne um nach ihm zu fassen, und fiel in eine bodenlose Tiefe.


Lyrièl, die Hauptperson der Gesichte und ihre spätere Begleiterin Sylphia


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Mein Fantasy-Roman:  
 


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Gezeichnet Dezember 2011
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